Lysmata wurdemanni, ein wunderbares Mittel der Glasrosenplage Herr zu werden. In meinem ersten Riffaquarium ( 200 L ) wurden die Glasrosen immer mehr, mit der Calziumhydroxidmethode habe ich nie alle erwischt und so waren es nach spätestens zwei wochen wieder genau so viele.
Nach dem Einsetzten der Garnelen konnte ich direkt beobachten wie sie sich ohne scheu über das "Unkraut" hermachten, wobei ich Übergriffe auf andere Anemonenarten nie feststellen konnte.
Nun sind die Garnelen leider seit Monaten verstorben und ich habe die alte Einrichtung in ein neues 350 Liter Aquarium gesetzt.
Glasrosen sind jedoch nicht wieder aufgetaucht.
Ich hatte meinen Radiata knapp ein Jahr, habe in mit ca. 7 cm Größe erhalten und als er leider verstarb (Parasitenbefall mit gleichzeitiger Einstellung der Futteraufnahme), war er schon 16 cm groß. An gefrorene Futtergarnelen habe ich ihn gebracht, indem diese an Angelschnur befestigt wurde, selbstverständlich ohne Haken, die Öse eines handelsüblichen Wirbels (Angelzubehör) diente zur Verankerung des Schwanzfächers und konnte sich so beim einsaugen der Beute, ohne das Tier dabei zu gefährden, leicht lösen.
Durch leichte Bewegung des "Köders" wurde die Aufmerksamkeit des Fisches erregt und mit baldiger Futteraufnahme belohnt. Später bekam er neben dem Frostfutter auch lebende Futtergarnelen, wann immer diese im Handel verfügbar waren.
An Fisch habe ich ihn nie gewöhnen können, auch den Putzergarnelen wurde nie nachgestellt.
Ich konnte nie ein Aggressives Verhalten gegenüber anderen Fischen oder mir feststellen. Ein wunderschönes und fazinierendes Tier.
Ich Pflege vermutlich zwei dieser Tiere schon seit einem Jahr. Erst hielt ich sie für Neoliomera insularis, doch die Größe der Scheren lies mich zweifeln. Die Scheren sind an den Spitzen dunkel gefärbt. Diese Tiere wachsen vermutlich sehr langsam, bisher habe ich erst einen leeren Panzer im Becken gefunden. Die "Größte" der beiden Krabben ist allerdings wesentlich größer als oben angegeben, sie hat einen Durchmesser von ca. 4 cm. Sie fressen bevorzugt Algen, lassen ihre Finger aber auch nicht von Futterresten und sogar Futtergarnelen werden restlos verputzt. Die Tiere sind Nachtaktiv, friedlich und eher scheu. Meine Seriatopora hystrix ist noch zu klein um von ihnen als Unterschlupf genutzt zu werden, wird aber von den Algen befreit. Tagsüber verstecken sie sich in verzweigtem Riffgestein.
Meine Garnele putzt meinen Pterois radiata regelmäßig.
Sie nähert sich ihm mit weit gespreizten Scheren von vorne und beginnt dann mit den an den Scheren befindlichen Tasthaaren nach fressbarem zu suchen.
Sie ist überwiegend nachts aktiv und frisst sehr gerne kleine Borstenwürmer.
Jeden zweiten Tag reiche ich ihr mit der Pinzette eine Futtergarnele um aggressive Übergriffe auf kleinere Fische zu verhindern. Die Pinzette wird dabei öfters attackiert, die kleinen Fische dafür aber in ruhe gelassen. Fairer Ausgleich!
Schau mal hier,
http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/962_Convolutriloba_retrogemma.htm
Frohe Ostern,
Ben
Ich würde eher sagen
http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/1976_Acanthastrea_lordhowensis.htm
MfG
Ben
Moin,
kannst du die Beläge mit einer Pipette oder der Hand "wegpusten", also lösen sie sich dann und steigen zur Oberfläche? Dann wären es Cyanos und du solltest fufacoms Rat befolgen!
Wenn es Algen sind kann ich dir nicht genau sagen welche es sind. Aber vielleicht solltest du deine Schnecken und Einsiedleranzahl erhöhen. Wie sieht es mit den Nährstoffwerten aus. Diese ggf. auf ein Optimum bringen.
MfG
Ben
Schau dir mal den Brunnenbauer Opistognathus aurifrons an ;-)